ANALOGON FÜR DIGITAL III
ANALOGON FÜR DIGITAL III
Refik Anadol (1985, Istanbul)
Refik Anadol ist ein international bekannter Medienkünstler und gilt als Wegbereiter einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Daten und maschineller Intelligenz. In seinen Arbeiten untersucht er Kreativität an der Schnittstelle von Mensch und Maschine.
Indem er die Daten, die uns umgeben, als zentrales Material nutzt und neuronale Netzwerke als kollaboratives System einbezieht, entwickelt Anadol radikale Visualisierungen unserer digitalisierten Erinnerungen und erweitert zugleich die Möglichkeiten interdisziplinärer Kunst. Anadols KI-Datenmalereien und -skulpturen, Live-Audio-/Visual-Performances und immersiven Installationen nehmen vielfältige Formen an und laden dazu ein, unsere Beziehung zur physischen Welt, zur Kunst im öffentlichen Raum, zu dezentralen Netzwerken und zum kreativen Potenzial künstlicher Intelligenz neu zu überdenken.
2022 Unsupervised, Museum of Modern Art, New York
2024 Living Archive: Echoes of the Earth, Serpentine, London
2025 Living Architecture: Gehry, Guggenheim Bilbao, Bilbao
Winds of Yawanawa
„Winds of Yawanawá“ ist ein kollaboratives Kunstprojekt, das im Juli 2023 vom Refik Anadol gemeinsam mit der indigenen Yawanawá-Gemeinschaft aus dem brasilianischen Amazonas ins Leben gerufen wurde. Das Projekt verbindet traditionelle kulturelle Ausdrucksformen mit künstlicher Intelligenz und Echtzeit-Umweltdaten zu einer Serie dynamischer digitaler Kunstwerke.
Winds of Yawanawa
NFT & Video
Serie von 1000 Einzelstücken
NYC
Refik Anadols „Machine Hallucination: NYC“ ist eine immersive KI-Kunstinstallation, die New York City neu interpretiert. Dafür wurden über 300 Millionen öffentlich zugängliche Bilder der Architektur der Stadt verarbeitet, Menschen aus den Daten entfernt und mithilfe von Algorithmen eine surreale, „halluzinierte“ Video-Erzählung des kollektiven Gedächtnisses der Stadt erzeugt.
NYC
NFT & Video
Serie von 116 Einzelstücken
BIOME LUMINA
Biome Lumina ist eine wegweisende generative KI-Kunstsammlung des Refik Anadol Studio und zugleich die erste digitale Gründungskollektion für Dataland, das weltweit erste Museum für KI-Kunst, das 2026 in Los Angeles eröffnet.
Die Sammlung umfasst 1.000 einzigartige „lebende Gemälde“ auf der Blockchain, die sich in Echtzeit weiterentwickeln und durch Umweltdaten aus Regenwäldern weltweit geprägt werden.
Konzept: Das lebendige Gedächtnis der Natur
Ein „lebendiges“ Ökosystem:
Im Gegensatz zu statischer digitaler Kunst sind die Werke von Biome Lumina als lebendige, atmende Schnittstellen zwischen Natur, Daten und Betrachter konzipiert.
Echtzeit-Evolution:
Struktur und Leuchtkraft der Kunstwerke verändern sich kontinuierlich, gesteuert durch Daten zu atmosphärischen Bedingungen, Bodenverhältnissen und der inneren Vitalität von Bäumen.
Eine Einladung zur Wiederverbindung:
Das Projekt versteht sich als künstlerisch-technologische Intervention, die den Menschen wieder mit der Erde verbindet, indem KI die „verborgene“ Lebendigkeit der Natur sichtbar macht.
BIOME
NFT & Video
Serie von 1000 Einzelstücken
BIOME
NFT & Video und Foto
Serie von 1000 Einzelstücken