ANALOGON FÜR DIGITAL III
ANALOGON FÜR DIGITAL III
Peter Fend (1950, Columbus)
Fend glaubt, dass Ideen aus der Kunst zu technologischer Innovation führen können, mit industriellen Ergebnissen, wie es bei der Kunst der Renaissance der Fall war. Fend sieht sich in der Verantwortung für die Architektur, wie sie der italienische Renaissance-Architekt Leon Battista Alberti definiert hat: für die Stadt, ein bewohntes Gebiet, die Qualität von Luft, Wasser, Kreislauf und Verteidigung zu gewährleisten. Seit 1988, nach einem Jahrzehnt der Überwachung von Nachrichtenseiten mit Satelliten für die Massenmedien (Defense), arbeitet Fend in der Kunstwelt und stellt seine territorialen Pläne und praktischen Strukturen auf Biennalen, in Museen und Galerien aus. Sein Ziel ist es, die übliche Funktion der Kunst in der Gesellschaft wiederherzustellen: die Schaffung besserer Produktionsmittel oder materieller Kultur und folglich besserer sozialer Beziehungen.
2003 47. Biennale von Venedig
2020 Critical Zones, ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe
The Park: Become a Body of Water, Manifesta 13, Marseille
2024 In and Out of Place. Land after Information 1992 – 2024, Kunstverein Hamburg
2025 Lavoro per natura vivente, non solo capitali, Fondazione Morra Greco, Neapel
South China Sea, 1990
Flugkarte auf Montagekarton
Ca. 145 x 178 cm